Gut besucht:
Frühlingsmarkt im Haus Meyberg

Der Frühlingsmarkt im Haus Meyberg erfreut sich traditionell großer Beliebtheit. Verkaufsschlager waren in diesem Jahr Ostergestecke und Motivkissen. 

Der Frühlingsmarkt ist das Pendant zum Wintermarkt im November. Seit vielen Jahren feiert man so im Haus Meyberg den Jahreszeitenwechsel. An einem Tisch gibt es Schmuck, an einem anderen bunte Tiffany-Glasartikel. Der Haus Meyberg-Stand lockt mit wunderbarer Oster-Deko in allen Formen und Farben. Verkaufsschlager aber sind die Textilkunstwerke: Kuschelige Motivkissen aus Plüsch, bunte Nackenrollen und Stoffelefanten – groß oder klein. 

Die Kreativen im Hintergrund waren wieder Kirsten Beckmann und Bärbel Graf. Wochenlang haben die beiden Verwaltungsmitarbeiterinnen in ihrer Freizeit gebastelt und genäht. „Eigentlich fangen wir direkt nach Weihnachten mit der Produktion für den Frühlingsmarkt an,“ erklärt Kirsten Beckmann. Ihre Spezialität sind Holzhandwerksarbeiten. Sie hat zu Hause eine eigene Werkstatt. „Es sind auch immer ein paar Bestellungen dabei,“ fügt Bärbel Graf, die Schöpferin der Kissen, hinzu. „Wenn die Schlager vom Weihnachtsmarkt schnell ausverkauft sind, fragen uns die Leute, ob wir nachproduzieren können.“

Auch Kulinarisches als kleines Mitbringsel ist wieder im Angebot. Dieses Mal leicht und fruchtig: Hot-Chilli-Tomatensosse und Marmelade – Erdbeere oder Mandarine. Selbstverständlich alles selbstgemacht. 

Wer gleich vor Ort etwas zur Stärkung braucht, darf sich zwischen Deftigem – Graupensuppe, Linseneintopf oder Broccolicreme als vegetarischer Variante – und frischem Apfelstrudel entscheiden. Oder am besten alles probieren, denn es gibt eine „Verpflegungs-Flatrate“, die auch Kaffee und Wasser beinhaltet. Und dann kann man ja auch noch eine Weile sitzen bleiben – bei Unterhaltsmusik und einem netten Plausch.

Am Ende sind alle einmal mehr zufrieden. Die Organisatoren freuen sich über die hohe Besucherzahl. Nicht nur Bewohner*innen und ihre Angehörigen sind gekommen. Auch Leute aus dem Dorf, vom AWO Ortsverein und Mieter der benachbarten Seniorenwohnungen. „Wenn es zu schön ist, gehen die Leute lieber spazieren. Und bei Dauerregen traut sich keiner vor die Tür,“ sagt Karin Engelen vom Sozialen Dienst. „Wir hatten heute ideales Wetter.“  

Der Frühling kann also kommen.

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