Ergreifender Abschied:
Großes Dankeschön der Einrichtungsleitung 

Dreieinhalb Jahre hatte Sabrina Moskei im AWO Seniorenzentrum Duisburg Innenhafen das Ruder in der Hand. Ihre Verabschiedung rührte sie sehr.

Die Terminfindung im Vorfeld bereitet Igor Massold, Nachfolger in der Einrichtungsleitung des Innenhafens, Kopfzerbrechen. Ihre Position als Leitung der neuen Fachabteilung Pflege beschert Sabrina Moskei unter anderem einen sehr vollen Kalender. Letztendlich fand man aber doch ein passendes Datum – und einen würdigen Rahmen für die Verabschiedung: das traditionelle Frühlingsfest. Sabrina Moskei erzählt, wie sie den Tag erlebt hat:

„Bei meinem Eintreffen in der Einrichtung wurde mir untersagt, in die Hafenblickgruppe –unser Demenzbereich – zu gehen. Das war merkwürdig, zumal auch die Bürotüren verschlossen blieben. Um zehn nahm mich unsere Pflegedienstleitung Serap Yilmaz mit einem Partyhütchen in Empfang. Im Hafenblick erwartete mich ein üppiges Frühstücksbuffet und eine liebevoll gedeckte Tafel. Sogar die Deko war extra für mich gewählt: Einhörner – mein Lieblingsmotiv. 

Nach und nach füllte sich der Raum mit Kolleg*innen. Dann trat ein mir unbekannter Mann mit Gitarre auf mich zu und sagte, er habe die Ehre für mich zu singen. Das tat er so ergreifend, dass mehr als eine Träne im Saal verdrückt wurde. Gabriele Bejch-Graffweg vom Sozialen Dienst und Serap Yilmaz hielten im Namen aller eine wunderschöne Dankesrede. 

Als wir noch gemütlich beim Frühstück zusammensaßen, schlug Beate Junghans aus der Wäscherei plötzlich Alarm. Der Regenguss habe die Tiefgarage erneut überschwemmt. In der Garage stand nichts unter Wasser. Dafür war mein Dienstwagen mit Toilettenpapier und Lichterketten als Geschenk verpackt.

Um drei startete das Frühlingsfest. Die Kolleg*innen hatten Liedtexte umgeschrieben und trugen sie gemeinsam mit Bewohner*innen und Ehrenamtlichen vor. Wir saßen lange zusammen und erzählten von alten Zeiten. Eine Bewohnerin hatte noch eine Abschlussrede vorbereitet. Zu guter Letzt sangen alle gemeinsam „Auf Wiedersehen“, derweil ich von Tisch zu Tisch ging und von jeder Bewohnerin und jedem Bewohner eine Tulpe überreicht bekam. 

Meine Kolleg*innen haben sich einmal mehr selbst übertroffen. Was die Einrichtung für mich auf die Beine gestellt hat, hat mich sehr berührt.“

„Danke, Frau Moskei,“ das habe sie wieder und wieder gehört. Dabei habe sie zu danken, findet Sabrina Moskei: für dreieinhalb unvergessliche Jahre im Seniorenzentrum Innenhafen. Ihre Message an die gesamte Belegschaft: „Ihr könnt sehr stolz sein auf das, was wir gemeinsam erreicht haben.“